24. Juli 2026

Trockenheit trifft kleine Wasserkraftwerke besonders hart

Die Solothurner Zeitung berichtete über den Wassermangel in den Flüssen und befragte dazu unter anderem auch unseren Leiter Betrieb, Arno Günzl. Dieser gab bekannt, dass die Wasserkraftwerke der ADEV im Kanton Solothurn in den Monaten Juni und Juli abgestellt werden mussten.

Die Trockenheit trifft die kleineren Kraftwerke besonders hart. Zu diesem Schluss kommt die Solothurner Zeitung in ihrem Artikel vom 24. Juli über die aktuelle Wasserknappheit im Kanton. Zwar produzierten auch die Kraftwerke an der Aare deutlich weniger als im langjährigen Durchschnitt. Aber die Werke an den kleineren Gewässern wie der Emme liefern teilweise gar keinen Strom mehr. 

«Bereits seit Anfang Juni sind unsere Wasserkraftwerke wegen Wassermangels abgestellt», sagte Arno Günzl der Zeitung. Der Leiter Betrieb der ADEV bezog sich dabei auf unsere Kraftwerke im Kanton Solothurn: Olten (Dünnern, siehe Bild oben), Luterbach (Untere Emmengasse) und Gerlafingen (Moosbrunnen 3).

«Laufwasserkraftwerke im Mittelland produzieren üblicherweise rund 30 bis 40 Prozent ihrer Jahresproduktion in den beiden Sommerquartalen. Dieses Jahr sind bereits zwei Monate davon komplett ausgefallen», so Günzl. 

Prognosen fürs laufende Jahr seien schwierig. «Wenn der Sommer so weitergeht wie er angefangen hat, wird es ein sehr schwaches Jahr für die Wasserkraft. Genauso gut ist es aber auch möglich, dass es einen verregneten September gibt.»

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