Vorteilhaftes Gesamtkonzept für Wärme und Strom

Beim innovativen Wohnprojekt «Wohneigentum auf Zeit» in Reinach spielt die ADEV als Vollversorgerin für Wärme und Strom eine wichtige Rolle. Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme aus dem Boden für die Heizung und das Warmwasser. Der Strom stammt vom eigenen Dach.

Am westlichen Stadtrand von Reinach (BL) entstand 2024 ein ganz besonderes Wohnprojekt: Die gemeinnützige Bauträgerin Wohnstadt baute ein Gebäude mit insgesamt 21 Wohnungen und vermarktet diese nach dem Konzept «Wohneigentum auf Zeit». 
 
Die Bewohnerinnen und Bewohner kaufen ihre Wohnungen für eine Lebensabschnittphase von 30 Jahren und erwerben dafür einen Anteil von 30 Prozent des Stockwerkeigentums. Der Rest bleibt bei der Genossenschaft. Das Modell möchte vor allem junge Familien ansprechen, für die ein klassisches Wohneigentum unerschwinglich ist. 
 
Für die erneuerbare Energieversorgung der Überbauung «Bodmen» zeichnet die ADEV verantwortlich. Als beste Lösung dafür erwies sich eine Kombination aus Photovoltaik und einer Erdwärmesonden-Wärmepumpe. Damit kam die Särke der ADEV, nämlich verschiedene Energieträger miteinander auf optimale Weise kombinieren zu können, voll zur Geltung. 
 
Insgesamt acht Erdsonden wurden auf eine Tiefe von 170 Metern versenkt. Durch sie zirkuliert eine Trägerflüssigkeit und entzieht dem Erdreich Wärme. Wärmepumpen bringen die Energie aus dem Boden auf ein höheres Temperaturniveau, beheizen damit die Räume und erzeugen Warmwasser.
 
Im Sommer funktioniert die Anlage als passive Kühlung und transportiert Wärme aus den Wohnungen in den Untergrund. Den Strom für die Pumpen liefert die eigene 70-Kilowatt-Solaranlage auf dem Dach.
 
Die ADEV sorgte nicht bloss für den Bau der kompletten Energieversogung, sondern sie betreibt die Anlage auch weiterhin. Wir sorgen für einen lückenlosen Betrieb und rechnen für die Genossenschaft den Energiebezug der angeschlossenen Parteien ab.
«Als optimale Lösung stellte sich eine Kombination aus Photovoltaik und einer Erdwärmesonden-Wärmepumpe heraus.» Christian Huber, Projektleiter der ADEV